Wie es zur Gründung der Initiative kam.

"Meine Tochter ist seit November 2008 wegen akuter myeloischer Leukämie AML im St. Anna Kinderspital in Betreuung. Ich habe in dieser Zeit die optimale medizinische sowie organisatorische Betreuung der Patientin und Familienangehörigen vor Ort kennen und schätzen gelernt. Die vielen Gespräche mit Ärzten und betroffenen Eltern und Diskussionen in meinem Umfeld haben mich motiviert, die "Initiative Kinder- und Jugendlichenrehabilitation in Österreich" ins Leben zu rufen:
Denn nur ein Bruchteil der Kinder nimmt an einem kindgerechten Rehabilitation-Programm teil – aus welchen Gründen auch immer. Es zeigt sich, dass der Leistungsanspruch für die Nachbetreuung der Patienten und ihrer Familienangehörigen nicht gegeben ist – und das wollen wir mit dieser Initiative ändern.

Wir setzen uns ein, für eine eindeutige Regelung, Zuordnung und Durchsetzung des Leistungsanspruchs auf Rehabilitation für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern und Geschwister. Und zwar unter optimalen Bedingungen mit entsprechender Betreuung und in kindgerechter Umgebung. Wir fordern Politik und Verwaltung auf, die entsprechenden Schritte in die Wege zu leiten."

Markus Wieser, Sprecher Initiative Kinder- und Jugendlichenrehabilitation in Österreich
(14.258 Unterstützer)